| Das Sonnenobservatorium in Goseck |
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Goseck liegt zwischen Weißenfels und Naumburg am linken Saaleufer und gehört zum Landkreis Weißenfels. Hier erbauten vor fast 7.000 Jahren Nachkommen der ersten Bauern Mitteldeutschlands eine kreisförmige Kultanlage, die als das älteste Sonnenobservatorium Europas gilt. Am 21.12.05, pünktlich zur Wintersonnenwende, wurde das Observatorium festlich eingeweiht. Das Sonnenobservatorium ist frei zugänglich. |
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Die Kreisgrabenanlage von Goseck gilt als das älteste Sonnenobservatorium Europas.
Es wurde vor etwa 7000 Jahren errichtet und 1991 anhand von Luftbildaufnahmen zufällig entdeckt und von 2002 bis 2004 ausgegraben. |
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Die Anlage besteht aus einem nahezu kreisrunden Ringgraben von 75 m Durchmesser. Sie hat drei von Gräben eingefasste Eingänge, die nach Norden, Südosten und Südwesten zeigen. Im Inneren fand man Spuren zweier Palisadenringe mit Toren, die heute zum Teil wieder aufgebaut wurden. |
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Astronomische Untersuchungen haben ergeben, dass die Ausrichtung der Zugänge und Tore im Südosten und Südwesten vom Mittelpunkt aus gesehen ziemlich genau dem Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende vor ca. 4800 Jahren v. Chr. entspricht. Das nördliche Tor weist fast genau auf den astronomischen Meridian also die Nord-Süd-Achse. Daraus lässt sich mit hoher Sicherheit schließen, dass die Anlage zur Bestimmung der Wintersonnenwende diente. |
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Die Schätzung des Alters der Anlage von etwa 5000 v. Chr. wurde auch durch Keramikfunde bestätigt, die bei Ausgrabungen ab 2002 gemacht wurden. |
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